Neues Multibarrierenkonzept bietet erstmals doppelte galvanische Trennung zwischen Trunk-line und Ausgangskreisen sowie den Ausgangskreisen untereinander.
10/06 – 16. Mai 2006
Mit der MBD-…-T415/Ex hat Turck auf der Achema ein modernes Multibarrierenkonzept vorgestellt. Die neue MBD-Multibarriere erlaubt Ex-i-Stichleitungen bis zu 120 m Länge. Dadurch lassen sich Geräte, die örtlich weit voneinander entfernt sind, an einen Ex-i-Sternpunkt anschließen. Um durch Potentialunterschiede entstehende Ausgleichströme zu verhindern, sind die einzelnen Ex-i-Stichleitungen der Multibarriere untereinander galvanisch getrennt. Die allseitige galvanische Trennung besteht sowohl zwischen der Trunk-line und den Ausgangskreisen als auch zwischen den vier Ausgangskreisen untereinander. Dies erhöht die EMV-Störfestigkeit und verhindert Potentialverschleppungen und Ausgleichsströme, so dass langfristig eine sichere Datenübertragung gewährleistet ist.
Tritt bei einem Feldbusteilnehmer ein Kurzschluss auf, kommt der integrierte Kurzschlussschutz zum Tragen. Abgeschaltet wird jeweils nur der entsprechende Ausgang – die Hauptleitung und die anderen Ausgänge des betroffenen Feldbussegments bleiben betriebsbereit. Über eine rote LED im Inneren des Gehäuses wird der Kurzschluss kanalweise angezeigt. Diese Anzeige erleichtert dem Servicetechniker das Auffinden der fehlerhaften Stichleitungen.
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Das neue Multibarrierenkonzept von Turck erlaubt erstmals eine doppelte galvanische Trennung |
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