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Nach Umsatzrückgang auf 270 Millionen Euro erwartet Turck leichte Erholung
16/09 – 9. Oktober 2009
Die Turck-Gruppe rechnet für das Geschäftsjahr 2009 mit einem konsolidierten Gesamtumsatz von rund 270 Millionen Euro. Damit verzeichnet der Sensor-, Feldbus-, Anschlusstechnik- und Interfacespezialist gegenüber 2008 einen Rückgang von etwa 27 Prozent. Die Mitarbeiterzahl an allen 27 Standorten der Turck-Gruppe sank um knapp zehn Prozent auf weltweit 2.550. In Deutschland beschäftigt das Familienunternehmen an seinen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver und Beierfeld 1.374 Mitarbeiter – darunter 75 Auszubildende.
„Das Ergebnis dieses Geschäftsjahrs ist natürlich stark durch unsere Hauptabsatzmärkte Automobil- und Maschinenbauindustrie geprägt“, sagt Christian Wolf, Geschäftsführer der Hans Turck GmbH & Co. KG, der für 2010 mit einer leichten Entspannung rechnet. „Die Auftragseingänge sind seit einiger Zeit relativ stabil. Für das kommende Jahr erwarten wir eine leichte Erholung mit Steigerungsraten im mittleren einstelligen Bereich.“ Dazu beitragen werde laut Wolf auch die Erholung in den USA. Im weltweit größten Automatisierungsmarkt habe Turck als Sensor- und Connectivity-Marktführer hohe Marktanteile. In China stiegen die Umsätze ebenfalls wieder, wenn auch zunächst noch verhalten, so Wolf.
Trotz der unumgänglichen Sparmaßnahmen werde der Kunde Turck mehr denn als Lösungspartner wahrnehmen, verspricht der Geschäftsführer. „Bei allen Einschnitten, die wir machen mussten, war uns wichtig, den engen Kontakt zu unseren Kunden aufrecht zu erhalten. Schließlich hat uns auch das so erfolgreich gemacht“, sagt Wolf. „Das in Zeiten wie diesen die Innovation nicht auf der Strecke bleiben muss, zeigen zwei Highlights, mit denen wir auf der SPS/IPC/Drives für Furore sorgen werden. Neben der Erweiterung des Portfolios um Human Machine Interfaces werden wir einen neuartigen Linearwegsensor vorstellen, mit dem sich alle magnetostriktiven und potenziometrischen Wegerfassungslösungen ersetzen lassen.“
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Turck-Geschäftsführer Christian Wolf erwartet für 2010 ein leichte Erholung |
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