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Stein aus Stein

Feldbus- und Anschlusstechnik von Turck unterstützt Stonemaker-Maschinen bei der mobilen Steinproduktion

Die kanadische Firma Stonemaker baut Maschinen, die ortsunabhängig und mobil Betonsteine in unterschiedlichsten Formen und Farben herstellen können. Feldbus- und vor allem Plug&Play-Anschlusstechnik von Turck ermöglichen, die Maschinen als Baukastensystem in die ganze Welt zu verschicken und vor Ort aufzubauen. Damit können die mobilen Steinfabriken auf jeder Baustelle der Welt eingesetzt werden.
  • Turcks BL20-I/O-System vereinfacht die sichere Installation der Maschine

  • Die Stonemaker DM-185 ist die weltweit erste mobile Betonblock- und Steinfabrik

Die Stonemaker-Maschinen produzieren aus Umgebungsmaterialien – zum Beispiel Kies, Steine, Sand oder Schutt –, Zement und Treibstoff für die Maschine überall auf der Welt Betonblocks oder andere Formsteine.

Neuartiger Ansatz

Schon Gary Trokes erste Maschine funktionierte gut, erreichte aber nicht die gewünschte Einsatzvielfalt. Jeder Prozess der Maschine musste über Handschalter, Druckknöpfe und Relais einzeln gesteuert werden, was den Einsatz im Alltag umständlich machte und erschwerte. Diese zeitraubende Handbedienung wollte Troke abschaffen. Ein Kunde, mit dem er intensiv an der Elektrik der Maschine gearbeitet hatte, Terry Kelly von International Hydraulics, gab ihm einem Tipp. Kelly schlug vor, mit Scott Price, dem Turck-Vertreter von Hilco Inc., zusammenzuarbeiten. Er war sich sicher, dass Automatisierungstechnik von Turck die Maschine verbessern könne. Scott Price und Bob Dodrill, zuständiger Hilco-Applikations-Ingenieur sowie Anthony Molnar, Netzwerkexperte bei Turck, entwickelten eine Lösung, um den gesamten Produktionsprozess des Stonemakers vollständig zu automatisieren. In Zusammenarbeit mit International Hydraulics konnte Turck die Maschine zu einer universell einsetzbaren Steinfabrik weiterentwickeln, die überall die richtige Betonmischung herstellen kann.

Aufgrund der Projekt-Unterstützung durch Turck entdeckte das Team weitere Optimierungsmöglichkeiten, die der Einsatz von Turck-Technik mit sich brachte: So hat man die Prozesse automatisiert und die Arbeitsabläufe grundlegend optimiert. Die Maschine verwendet heute ein modulares BL20-I/O-System mit einem Gateway, das sich mit CoDeSys programmieren lässt. Dessen Vielseitigkeit und Flexibilität passen zur Einsatzvielfalt der Stonemaker-Maschine. Neben der Feldbuslösung setzt Stonemaker außerdem verschiedene Sensoren ein, unter anderem zum Überwachen des Drucks, der auf das Material wirkt, wenn es in die gewünschte Form gepresst wird.

Plug and Play

Der größte Vorteil des Gesamtprozesses liegt jedoch im umfassenden Anschluss- und Feldbustechnik-Angebot von Turck: Erst durch die Anschlusstechnik konnte die Stonemaker DM-185 als modulares Baukastensystem konstruiert werden. Erfinder und Inhaber Gary Troke erklärt die Zusammenhänge: „Die Anschlusstechnik stellte sich als Schlüsselelement der gesamten Applikation heraus. Ohne die Anschlusstechniklösung von Turck wäre es nicht möglich gewesen, die Maschinen mit der Gewissheit, dass sie überall wie vorgesehen funktionieren, in die ganze Welt zu verkaufen.“

Die Programmierung des Turck-Spezialisten Antony Molnar ermöglichte, dass die Maschine heute mit einer einzigen Pressform arbeitet. Die optimierte elektronische Steuerung machte zahlreiche Stopps überflüssig, die durch den Einsatz der vielen Formen bedingt waren. Die neue Programmierung führte unter anderem auch dazu, dass das Endprodukt heute gleichmäßiger und schneller arbeitet. Die Zykluszeiten konnte man so von 15 auf elf Sekunden senken.

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