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IO-Link erleichtert Getriebe-Produktion

In der Differentialgetriebeproduktion eines chinesischen Automobilzulieferers zeigt Turck, dass seine IO-Link-Lösung zur Signalanbindung einfach, schnell und effizient ist

Ein chinesischer Hersteller von Differentialgetrieben setzt bei der Anbindung hunderter Sensoren und Aktoren in seiner Produktion auf Turcks I/O-Hub TBIL. Jeder dieser Verteiler bindet über IO-Link bis zu 16 Sensoren oder Aktoren an. Die Lösung spart sowohl die Zeit für die Konfektionierung von Multicore-Kabeln als auch deren hohe Kosten ein. Komplettiert wird die Lösung durch Turcks BL20-Profibus-Gateways mit IO-Link-Master-Modulen. Sie bringen neben Schaltsignalen auch RFID-Daten und Analogsignale zur SPS.
  • Sparprogramm: 26 I/O-Hubs TBIL bedeutet 26 Mal Verzicht auf Multicore-Kabel und deren Konfektionierung

  • Die beiden BL20 bringen neben hunderten Schaltsignalen auch RFID- und Analogsignale zur SPS

Viele Sensoren in der Getriebeproduktion

An der Produktionslinie eines Herstellers von Differentialgetrieben erfassen viele Magnetfeldsensoren Positionen von Pneumatikzylindern und Greifern, Näherungsschalter erfassen Bauteile der Differenziale selbst. Daneben findet man aber auch viele Aktoren wie Luftdruckventile, Magnetventile und andere Geräte, die Befehle der Steuerung ausführen.

Multicore-Kabel und Passivverteiler durchgefallen

Anfangs wollte der Kunde die Signale von Sensoren und Aktoren mit Passivverteilern und Mulitcore-Kabeln an die Feldbus-Gateways im Schaltschrank anbinden. Doch diese Lösung wurde wegen der hohen Kosten aufgrund langer Leitungen und hohem Verdrahtungsaufwand verworfen. Viele Leitungen hätten für die Passivverteiler manuell konfektioniert werden und im Schaltschrank wieder auf die I/O-Module gelegt werden müssen.

IO-Link-Lösung schnell und effizient

Turck konnte eine platzsparende, einfache Lösung mit Diagnosemöglichkeit bis zur Sensorebene anbieten. Turck empfahl ein Profibus-BL20-Gateway für den Schaltschrank in Verbindung mit IO-Link-Master-Modulen. Zur Anbindung der Sensoren und Aktoren im Feld sind Turcks IO-Link-fähige I/O-Hubs TBIL ideal. Sie bringen mit IO-Link bis zu 16 Binärsignale über eine Standard-Sensorleitung zum IO-Link-Master. Dank Schutzart IP67, sind die I/O-Hubs direkt im Feld montierbar.

Sollte später dennoch ein Fehler auftauchen, fällt die Wartung dank IO-Link leicht. Bis zum einzelnen Feldgerät kann angegeben werden, wo ein Fehler liegt und ob es sich um Drahtbruch oder Kurzschluss handelt. Die zentrale Konfiguration des gesamten Systems aus der Steuerung sorgt dafür, dass man immer alle relevanten Informationen zentral vorliegen hat. Das vereinfacht sowohl die Wartung als auch die Dokumentation.

Auch analoge Signale über IO-Link

In der vorliegenden Applikation erkannte der Kunde, dass er zukünftig auch alle messenden Sensoren für Druck und Temperatur mit IO-Link anbinden kann, sofern sie eine Schnittstelle besitzen. Spezielle analoge Eingangsmodule erübrigen sich damit ebenso wie die teuren geschirmten Leitungen für analoge Signale.

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