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IP67-Gateway im Kohlekraftwerk

Chinesische Kraftwerksbauer vertrauen bei einer neuen Kohleförderanlage auf Turcks robuste Feldbuslösung BL67

Um trotz der widrigen Umgebungsbedingungen im Yongchuan-Kohlekraftwerk einen zuverlässigen Brennstofftransport sicherzustellen, haben sich die Planer der neuen Kohleförderanlage für eine Feldbusanbindung der Peripherie entschieden. Die Wahl fiel auf Turcks Feldbussystem BL67, das seit fast zwei Jahren zuverlässig seinen Dienst tut.
  • Bei der neuen Kohleförderanlage für die Kraftwerkserweiterung setzt man auf zukunftssichere Feldbustechnik

Im Herbst 2006 begann das Shandong Electric Power Engineering and Consulting Institute (SDEPCI) als Generalunternehmer mit der Erweiterung des Yongchuan-Kraftwerks. Nach einer Projektlaufzeit von 16 Monaten gingen zwei neue Kraftwerke im Januar 2008 ans Netz.

Um die Kohle von den Lagerstätten zu den Kohlemühlen vor den Brennöfen zu transportieren, durchzieht ein weitläufiges Transportsystem das Kraftwerk. Zahllose in der Anlage verteilte Sensoren und Aktoren müssen sicher koordiniert werden und außerdem Staub, Feuchtigkeit, Vibrationen sowie elektromagnetischen Störungen trotzen.

Mit einer konventionellen Automatisierungsarchitektur ließen sich die Anforderungen nicht erfüllen, so dass man für die Signalübertragung von und zur SPS auf moderne Feldbustechnik gesetzt hat. Mit der richtigen Feldbuslösung – modular aufgebaut und in hoher Schutzart IP67 – können alle Feldgeräte problemlos in die Netzwerkkommunikation eingebunden werden.

Staub und Vibrationen trotzen
Nach einer Analyse der Feldbuslösungen verschiedener Hersteller haben sich die Planer der Shandong LuNeng Engineering Co. Ltd., verantwortlich für das Engineering und die Installation der Automatisierungstechnik an der Kohleförderanlage, für die BL67-Familie von Turck entschieden. Obwohl jeder Feldbusknoten in einem Schaltschrank montiert wird, wollte man nicht auf die Schutzart IP67 verzichten, um trotz der staubigen und vibrationsreichen Umgebung eine ausreichende Sicherheit gewährleisten zu können. Darüber hinaus konnte Turcks Feldbusfamilie mit der Möglichkeit überzeugen, einzelne I/O-Module im laufenden Betrieb zu wechseln. Kurzschlussschutz und ausgeprägte Diagnosefunktionen, die dem Anwender vor Ort einen schnellen Überblick über den aktuellen Anlagenstatus und eventuelle Fehler liefern, runden das Sicherheitsangebot des Systems ab. So kann der Anwender schnell und ohne Produktionsstopp ein defektes I/O-Modul austauschen. Dank seines modularen Aufbaus ist BL67 zudem jederzeit erweiterbar, egal ob digitale, analoge, Temperatur- oder andere Signale eingebunden werden sollen.

Die modular aufgebauten Feldbusknoten erfassen alle analogen und binären Signale über den Status des Förderbands und der Stationen, darunter beispielsweise Daten über die Geschwindigkeit, den Versatz, die Dehnung, Bandrisse oder den Füllstand der Kohle. Per DeviceNet sind die Feldbusstationen mit der übergeordneten Allen-Bradley-Steuerung Control Logix 5560 verbunden, die nach Auswertung der Daten den jeweiligen Anlagenstatus an das Management Information System (MIS) des Kraftwerks weiterleitet. Die Planer haben an der Anlage zwei Feldbusnetze installiert, eins mit 900 Metern Länge und eins mit 400 Metern. Turcks BL67-System konnte Projekt-Ingenieur Xiangyang Bai und sein Team dabei absolut überzeugen, sodass die Zusammenarbeit mit Shandong LuNeng Engineering auch in Zukunft gesichert ist: „BL67 ist eine sehr gute Feldbuslösung, die wir auch in unseren kommenden Projekten einsetzen werden”, verspricht Bai.

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