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Remote-I/O sichert Anlagenverfügbarkeit

Sasol-Werk Brunsbüttel optimiert Anlagenbetrieb mit Remote-I/O-Lösung von Turck

Im Rahmen der kontinuierlichen Anlagenoptimierung ersetzen Remote-I/O-Lösungen im Brunsbütteler Sasol-Werk sukzessive die klassische Verdrahtung. Das reduziert nicht nur den Verdrahtungs- und Dokumentationsaufwand, sondern erhöht auch die Anlagenverfügbarkeit und schafft die Grundlage für einen effizienteren Anlagenbetrieb mit Asset Management und FDT/DTM.
  • excom genügt eine 230V-Versorgung: Eine aufwändige und teure 24V-Verkabelung ist nicht erforderlich

Das Sasol-Werk Brunsbüttel produziert Fettalkohole und hochreine Tonerden. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen ist für das Sasol-Werk Brunsbüttel unerlässlich. Das gilt auch für die EMSR-Abteilung.

In der Tonerdeproduktion war mit dem Contronic P bis vor kurzem noch ein altes ABB-Leitsystem in Betrieb, das die Sasol-Spezialisten im Rahmen der kontinuierlichen Prozessoptimierung erfolgreich ablösen und auf Melody/800xA migrieren konnten. Mit der Umstellung auf ein modernes Leitsystem mussten auch weitere Geräte wie Regler, Anzeiger etc. umgebaut werden, die bisher im Tafelfeld der Messwarte ihren Platz hatten. Auch ältere Feldgeräte und die Messtechnik waren zu ersetzen. Die neuen Geräte hat Sasol über excom-Remote-I/Os von Turck angebunden. Allein in diesem Projekt stattete Turck insgesamt zehn Schränke mit excom aus.

24V-Leitung überflüssig

Von der Leistungsfähigkeit der modularen Remote-I/O-Lösung sind die Spezialisten im Brunsbütteler Sasol-Werk überzeugt, seit Anfang 2005 die ersten Systeme in Betrieb genommen wurden. Inzwischen arbeiten an fast jedem Leitsystem in Brunsbüttel Remote I/Os des Mülheimer Sensor-, Feldbus- und Interfacespezialisten zur vollen Zufriedenheit ihrer Betreiber. „Auf der Suche nach einer Remote-I/O-Lösung, die unsere Anforderungen erfüllt, konnte excom gleich bei der ersten Vorstellung mit einem unschlagbaren Feature punkten: Wir können dieses System in der Ex-Zone mit 230 Volt betreiben“, kommentiert Jörg Brouwer, Leiter des Bereichs Prozessleittechnik, die damalige Entscheidung für das Turck-System.

Herkömmliche Remote I/Os benötigen immer 24 Volt. Wenn diese Spannung über Distanzen von 300 oder 400 Metern ins Feld gebracht wird, erfordert das riesige Kabelquerschnitte, um den mit zunehmender Leitungslänge steigenden Spannungsabfall kompensieren und am Ende die erforderliche Leistung zur Verfügung stellen zu können. Beim Einsatz von 230 Volt direkt vor Ort gibt es solche Probleme nicht, handelsübliche Kabel mit normalen Querschnitten reichen hier völlig aus.

30 Stationen im Einsatz

Insgesamt setzt Sasol allein im Werk Brunsbüttel rund 30 excom-Stationen ein. Das Remote-I/O-System für den Ex-Bereich bietet busfähige, dezentrale Ein-/Ausgangsmodule zum Anschluss von binären und analogen eigensicheren Feldgeräten. Die Ex-Schutzart des Systems erlaubt den Einsatz in den Zonen 1 und 2. Die Feldstromkreise sind für den Einsatz bis in die Zonen 0 zugelassen. Da viele Anwender von Remote-I/O-Systemen zwar die Installationsvorteile einer Feldbusstruktur nutzen, aber keine Einbußen bei der Verfügbarkeit hinnehmen wollen, erlaubt excom einen komplett redundanten Aufbau. Die Energieversorgung ist wahlweise redundant in 24 VDC oder 230 VAC realisierbar. Alle Module – inklusive der Netzteile – lassen sich im laufenden Betrieb in der Zone 1 austauschen. Neben der erhöhten Verfügbarkeit, Hot Swapping und Ex-Schutz erlaubt das System eine durchgängige HART-Parametrierung der Feldgeräte über den Bus.

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