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Winkelsensor erfasst Hubarbeitsbühne

In den Hubarbeitsbühnen von Ruthmann erfassen Winkelsensoren von Turck den Schwenkwinkel des Personenkorbs

Bei ihren Hubarbeitsbühnen setzt die Firma Ruthmann auf Qualität und innovative Technik. Um die Sicherheit der bis zu 100 Meter hohen STEIGER® zu jedem Zeitpunkt garantieren zu können, erfassen Sensoren jede Lageänderung – bis hin zum Schwenkwinkel des Personenkorbs. Diese Aufgabe meistert Turcks induktiver Winkelsensor Ri360-QR14, der die Verantwortlichen mit einer kompakten Bauform, einfachem „Teachen“ des Erfassungsbereichs und intelligentem Verhalten an den Endpunkten des Messbereichs überzeugen konnte.

  • Der Winkelsensor unter dem Personenkorb erfasst den Schwenkwinkel des Korbs

  • Turcks Winkelsensor verzeiht auch einen nicht immer vermeidbaren Versatz des Positionsgebers

  • Der kompakte Ri360-QR14 ist durch die Stahlhaube zuverlässig vor mechanischen Schäden geschützt

  • Der Bi20-Q20 erfasst an der Korb-Außenwand die hochgeklappte Leiter

Höher, kompakter, weiter

Da Hubarbeitsbühnen Personen befördern, unterliegen sie besonderen Sicherheitsanforderungen. Insbesondere die sicherheitsrelevante Sensorik und die Steuerung müssen redundant ausgeführt sein. Das gilt auch für Maschinen STEIGER® der Firma Ruthmann. Auch das Schwenken des Personenkorbs wird von einem Sensor unterhalb des Korbs erfasst. „Nur wenn der Korbarm in der richtigen Stellung steht, kann auch der Personenkorb voll geschwenkt werden. Wenn er zum Beispiel zu steil steht, könnte der Korb mit dem Steuerpult an den Korbarm stoßen“, erklärt Dr.-Ing. Klemens Post, Leiter Elektrische Steuerungstechnik bei Ruthmann, die Aufgabe des Sensors. „Um das zu verhindern, erkennt die Steuerung permanent den Schwenkwinkel des Korbarms und stellt sicher, dass er immer nur so weit geschwenkt wird, wie es die jeweilige Position erlaubt.“

Verhalten im Grenzbereich

„Mit dem Winkelsensor, den wir bisher eingesetzt hatten, gab es Probleme“, sagt Post. Der Sensor wurde auf 180 Grad Erfassungsbereich „geteacht“. Er gibt somit am Startpunkt des Messbereichs – bei -90 Grad – das 0,5-Volt-Signal aus und am Endpunkt – bei +90 Grad – den Maximalwert von 4,5 Volt. Wenn der Anschlag bei 4,5 Volt geringfügig überfahren wurde, sprang das Signal des Sensors auf 0,5 Volt. Die Steuerung verriegelte daraufhin ordnungsgemäß das Schwenken des Korbs in Richtung des 0,5-Volt-Signals. Den alten Sensor mussten wir daher auf Nummer sicher teachen – also von -85 bis +85 Grad“, beschreibt Post den Umgang mit dem bisher eingesetzten Winkelsensor.

Turcks induktiver Winkelsensor Ri360-QR14 ist diesbezüglich besser abgestimmt. Wenn eine Stellung angefahren wird, die außerhalb des eingeteachten Start- oder Endpunkts liegt, wird vor dem Startpunkt bereits das 0,5-Volt-Signal ausgegeben – bzw. nach dem Endpunkt weiterhin 4,5 Volt. Das Signal springt erst, wenn der gedachte Grenzpunkt zwischen den beiden Endpunkten erreicht ist. Wenn also – wie bei Ruthmann – der Sensor vom Startpunkt bei 9 Uhr bis zum Endpunkt auf 3 Uhr geteacht wird und der Sensor bei 4 Uhr steht, gibt er weiterhin das Maximalsignal von 4,5 Volt aus, bis die Grenze bei 6 Uhr erreicht ist. Erst hier springt das Signal auf den Anfangswert 0,5 Volt.

Versatz des Gebers unproblematisch

Dieses Verhalten war nicht der einzige Grund für den Einsatz des Turck-Sensors. „Ein großer Vorteil für uns ist die Toleranz beim Versatz des Positionsgebers. Vertikal wie horizontal kann der Geber um drei Millimeter versetzt werden. Das ist sehr hilfreich, weil in der Montage des Sensors schon mal wenige Millimeter Versatz vorkommen. Auch das Teachen ist wirklich kinderleicht“, beschreibt Post die Vorteile des Sensors. „Wir fahren den ersten Punkt an, drücken zwei Sekunden die Taste am Teach-Adapter, fahren den Endpunkt an, drücken nochmal zwei Sekunden und fertig.“ Außerdem überzeugte der Winkelsensor durch seine Bauform: Mit 54 x 50 x 14 Millimetern ist er deutlich kompakter als vergleichbare Produkte.

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