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Drucksensoren an Spezialkränen

Turcks I/O-System BL67 und Drucksensoren der PS-Reihe garantieren sicheren Lastentransport mit 15t-Vakuumhebezeugen von Lubas

Vakuumtraversen von Lubas heben Stahlgewichte, bei denen andere Hebezeuge längst aufgeben müssen. Mit zwei modularen BL67-Feldbusstationen und 53 Drucksensoren der PS-Serie liefert Turck eine ebenso robuste wie komfortable Lösung, die das Vakuum jedes Saugers überwacht.
  • Die Vakuumtraverse der Firma Lubas hebt und bewegt tonnenschwere Stahlplatten

Der Maschinen- und Gerätehersteller Lubas in Dormagen zählt zu den Spezialisten für Kräne und Vakuumhebezeugen für extrem große Massen. Für einen großen Kunden hat Lubas zwei UniTravMega-Traversen mit einer Tragkraft von je 15 Tonnen gebaut. Diese Traversen verfügen über 51 große Vakuumsauger, die in drei Reihen an einem massiven Tragkörper befestigt sind. Das Vakuum jedes einzelnen Saugers wird von Turck-Drucksensoren der PS-Reihe erfasst und über das Display direkt an der Messstelle angezeigt. Zum Erfassen und Weiterleiten der Messwerte an die Steuerung dienen zwei BL67-I/O-Stationen.

Temperaturen im Grenzbereich

Das bloße Gewicht der zu transportierenden Stahlbleche ist nicht die einzige Herausforderung für die Vakuumhebezeuge des Maschinenherstellers. Bei der Vergütung der übergroßen Bleche, also dem Erhitzen in industriellen Öfen und dem anschließenden gezielten Abschrecken mit kaltem Wasser – dem so genannten Quetten – entstehen direkt an den Blechen Temperaturen von über 200 °C, die den Vakuumsaugern, der Stahlkonstruktion, aber auch den Schlauchverbindungen und der gesamten Elektronik der Hebezeuge schaden könnten, wenn sie zu lang ungeschützt einwirken. Während die speziellen vulkanisierten Elastomere der Vakuumsauger durchaus Kontakttemperaturen bis zu 250 °C überstehen können, ist die an der Oberseite der Stahlkonstruktion verbaute Elektronik deutlich empfindlicher. „Es ist zwar nicht so, dass die Traverse dauerhaft über den glühenden Blechen steht, aber mit durchschnittlich 60 bis 70 °C Umgebungstemperatur muss man auch dort noch rechnen“, sagt Bockermann. „Da ist die Elektronik ganz schön gefordert.“

Für diese spezielle Umgebung stellt Turck mit der Remote-I/O-Station BL67 und den Drucksensoren der PS-Serie die passende Lösung. „Das dezentrale Konzept mit den BL67-Stationen bauen wir zum ersten Mal. Früher haben wir alles über Klemmkästen im Schaltschrank gemacht, doch die schnelle Installation über M12-Steckverbinder und Elektronikmodule ist ein erheblicher Vorteil“, erklärt Bockermann die Entscheidung für die Turck-Produkte. Ein weiterer Vorteil der kompakten Feldbusstationen: Turck bietet für BL67 auch Ethernet-Gateways an, mit denen sich die Hebezeuge in das Unternehmensnetz des Betreibers einbinden lassen. „So haben unsere Kunden die Möglichkeit, auch über ihr betriebsinternes Netzwerk zu sehen, wie viele Tonnen der Kran bewegt hat oder wie viele Rohre in die Produktion gegangen sind.“

Die beiden kompakten BL67-Stationen der UniTravMega erfassen an zwei Knotenpunkten direkt am Maschinenkörper die Signale der 53 über den Vakuumsaugern installierten Drucksensoren. Deren dreh- und schwenkbare Displays ermöglichen eine einfache und direkte Kontrolle jedes einzelnen Vakuumsaugers und eine komfortable Programmierung über lediglich drei Drucktasten, sodass Laptops oder andere externe Programmiergeräte überflüssig werden.

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