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Fliegende Fische

Zierer setzt beim neuen Flying-Fish-Rundfahrgeschäft auf Turcks induktive LI-Linearwegsensoren mit IO-Link-Schnittstelle

In ihrem Rundfahrgeschäft Flying Fish hat die Zierer Karussell- und Spezialmaschinenbau GmbH die horizontale Lage der Gondelarme bislang mit Hilfe einzelner Näherungsschalter erfasst. Bei fünf Sensoren für jeden der zwölf Hydraulikzylinder waren Montage, Abgleich und Einbindung in die Anlagensteuerung allerdings recht aufwändig, zumal am Ende noch immer nur eine ungefähre Höhenbestimmung möglich war. Jetzt setzt Zierer erstmals induktive Linearwegsensoren von Turck ein, die ein analoges Signal liefern und bequem aus der SPS heraus über IO-Link parametriert werden.
  • Indukive Linearwegsensoren sorgen für die zuverlässige Positionsbestimmung der Gondelarme

  • Ein 1.000-mm-Linearwegsensor von Turck liefert die exakte Armposition

  • Der LI-Sensor von Turck eignet sich ideal für den harten Einsatz am Fahrgeschäft

Die Fahrgeschäfte müssen den Gästen nicht nur Spaß machen, sie müssen vor allem sicher sein. Die Anforderungen sind in diesem Bereich oft höher als bei klassischen Industrieanlagen. „Es handelt sich ja schließlich um Personenbeförderung“, stellt Geschäftsführer Wolfgang Brück klar. Ein Klassiker im Zierer-Programm ist das Rundfahrgeschäft Flying Fish. Darin sitzen die Fahrgäste in zwölf fischförmigen Gondeln. An Metallarmen befestigt, drehen sich diese Gondeln um das Zentrum der Anlage. Die zwölf Fische lassen sich an ihrem Arm hydraulisch auf und ab bewegen.

Um die horizontale Stellung der Arme zu ermitteln, hat Zierer bisher an jedem Hydraulik-Hubzylinder fünf Sensoren eingesetzt. Das erlaubte zwar einen sicheren Betrieb, doch die Installation der Sensoren und deren Justage waren relativ aufwändig.

Alternative Linearwegsensor

Zierer suchte nach Alternativen zum bisherigen Erfassungskonzept. Im Oktober 2011 zog man eine Lösung mit einer Linearwegerfassung in Betracht. Zierer suchte einen Linearwegsensor, der den Hub des Hydraulikzylinders auf dessen Gesamtlänge von 1.000 Millimetern misst. Neben anderen Herstellern testete das Zierer-Projektteam auch den induktiven Linearwegsensor LI-Q25 von Turck.

Der LI-Q25 hat sehr kurze Blindzonen, weil die Auswerte-Elektronik über die gesamte Sensorlänge verbaut wurde. Das System ist auf dem Markt bislang einzigartig. Dementsprechend beeindruckt war Zierer von den Test-Ergebnissen des Turck-Sensors. Auch bei rasanten Fahrten und den auftretenden Fliehkräften lieferte der Sensor zuverlässig die exakte Stellung des Positionsgebers über das analoge 4…20-mA-Signal. Steuerungsseitig kann daraus einfach die exakte Position des Arms ermittelt werden. Projektleiter Klaus Gäck fasst zusammen: „Für uns spielen die Qualität und die Zuverlässigkeit im Betrieb die größte Rolle, da scheint der Turck-Linearwegsensor die richtige Wahl zu sein.“

Parametrierung per IO-Link

Trotz des positiven Tests mussten im Anschluss noch zwei Anforderungen geklärt werden: Aus Sicherheitsgründen wünschte Zierer die Erkennung eines möglichen Positionsgeberausfalls. Zwar zeigt eine LED am Sensor an, wenn sich der Positionsgeber einmal außerhalb des Messbereichs befinden sollte, doch Matthias Niedermeier, verantwortlich für die Elektroplanung, wollte das Signal an der Steuerung ausgeben. Hier konnte der LI-Sensor mit seiner Parametrierbarkeit mittels IO-Link punkten. Über die IO-Link-Schnittstelle kann der Anwender aus der Steuerung heraus z. B. spezielle Signale wie das Ausfallsignal ausgeben lassen.

Eine weitere Forderung stellte Zierer mit dem Wunsch nach MTBF-Werten (Meantime Between Failures). Der LI-Sensor kann nach einer Analyse gemäß Richtlinie SN 29500 (Ed. 99) 138 Jahre ohne Ausfall betrieben werden. Geschäftsführer Brück zeigt sich beeindruckt von der Qualität: „Der Sensor spart nicht nur Investitionen, er erhöht die Verfügbarkeit der Anlage und trägt zur höheren Betriebssicherheit bei.“

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