Dezentrale Überwachung von Kühlstationen mit RFID

RFID-System und dezentrale Logik garantieren hohe Fertigungsqualität von Kabelbäumen

Bei der Fertigung von Automobil-Kabelbäumen müssen Kunststoffkomponenten zunächst für eine bestimmte Dauer aushärten, bevor Mitarbeiter sie weiteren Produktionsschritten zuführen können. Um sicherzustellen, dass die vorgeschriebenen Kühlzeiten eingehalten werden, bietet Turck eine einfach installierbare Vor-Ort-Lösung. Im Zusammenspiel mit RFID-Reader und kompaktem Interface geben Signalleuchten Auskunft über den jeweiligen Prozessfortschritt – und sind dafür nicht auf eine übergeordnete Steuerung angewiesen.

Ihre Vorteile

  • Einfaches Nachrüsten des Kontrollsystems
  • Vor-Ort-Information über den jeweiligen Prozessfortschritt
  • Statusanzeige und RFID-Tracking sichern die Qualität von gefertigten Komponenten

  • Mit dem Vor-Ort-System behalten Mitarbeiter den Überblick über Kühlvorgänge

  • Der Schreib-Lese-Kopf liest den RFID-Tag aus und triggert dadurch einen Timer im Interface

Lokale Timer setzen mit ARGEE

Die Kühlstationen verfügen jeweils über ein RFID-Interface TBEN-S2. Mit ARGEE, Turcks kostenloser Logiksoftware, wird aus jedem kompakten TBEN-S2-Modul ein Field Logic Controller (FLC). Das bedeutet: Im TBEN-S2 können Anwender einfach einen Timer konfigurieren, der durch einen neu eingetroffenen Kabelbaumständer getriggert wird.

Schreib-Lese-Kopf erfasst RFID-Tag der Produktionscharge

RFID ermöglicht den Informationsaustausch zwischen Produktionscharge und FLC-Modul. Dazu liest der HF-Schreib-Lese-Kopf Q80L400 einen am Kabelbaumständer befestigten RFID-Datenträger aus. Dank seiner länglichen Bauform identifiziert der Reader die RFID-Tags zuverlässig – unabhängig davon, wie die rollbaren Kabelhalter in die Kühlstation geschoben werden.

Mit dem Erfassen der Identifikationsnummer startet das TBEN-S2 einen Timer und steuert eine Signalleuchte an. Das dezentrale Management dieser Aufgabe entlastet dabei die Zentralsteuerung.

Über die spezifische ID der RFID-Tags lässt sich in übergeordneten Systemen nachvollziehen, welche Charge den vorgesehenen Prozess durchlaufen hat, und welche gegebenenfalls zu früh aus der Station entfernt wurde.

Mehrfarbige LED-Anzeige signalisiert Prozessfortschritt

Einen laufenden Kühlvorgang erkennen Mitarbeiter an einer gelben Anzeige der TL50-Signalsäule. Wird ein Kabelbaumständer vorzeitig aus dem Wartebereich – und damit unter den RFID-Reader – gezogen, wechselt die Anzeige auf Rot. Grünes Licht signalisiert, dass der Vorgang abgeschlossen ist.

Mit der dezentralen Logik im RFID-Interface können Hersteller ein System einrichten, das eine Statusanzeige im direkten Arbeitsbereich bietet. Die RFID-Lösung berücksichtigt außerdem spezifische Qualitätsanforderungen an Zulieferbetriebe – sie ermöglicht ihnen, Produktionschargen in übergeordneten Systemen zu lokalisieren und Prozess-Events aufzuzeichnen.

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