I/O-Blocks steuern Rollenfördermodule

Dezentrale Steuerung von Fördertechnikmodulen vermeidet hohe Zykluszeiten, verkürzt Inbetriebnahmen und spart Verdrahtungskosten

In automatischen Fördertechnikmodulen einer Logistikanlage transportieren Rollenförderer Kartons oder Transportboxen. Die Motoren in der Rollbahn werden durch optische Sensoren getriggert oder gestoppt. Andere Module sind als Weichen, Drehtisch oder Stopper im Einsatz.

 

Ihre Vorteile

  • Schnelle Inbetriebnahme durch Offline-Tests
  • Kostensenkung durch geringen Verdrahtungsaufwand und kleinere SPS
  • Kurze Reaktionszeiten dank Steuerung im I/O-Modul 

  • Hohe Zykluszeiten führen in großen Fördertechnikanlagen mit vielen Teilnehmern zu Problemen

  • Dezentrale I/O-Module mit integrierter Logik steuern die Motoren der Rollenbahn

  • Die Module werden für den Endkunden indviduell zusammengestellt

  • Die dezentrale Steuerung hilft, Prozesse zu beschleunigen und Fehler zu vermeiden

Lösung für Probleme durch hohe Zykluszeiten

Bei zentral gesteuerten Anlagen, in denen eine SPS die Steuerungsbefehle für die gesamte Anlage gibt, führt das auch bei leistungsstarken Steuerungen oft zu hohen Zykluszeiten – insbesondere wenn Netzwerke viele Teilnehmer umfassen, wie es in Intralogistikanlagen häufig der Fall ist. In der Folge kann es zu Staus oder Fehlsteuerungen von Behältern kommen, wenn die SPS zu spät reagiert. Solche Fehler erfordern manuelle Eingriffe in der Anlage, die sich mit dezentralen Lösungen vermieden werden lassen. 

Dezentrale Steuerung mit schneller Reaktionszeit 

I/O-Module mit integrierter Logik steuern Fördertechnikmodule autark. Aktoren und Sensoren werden direkt im Feld am IP67-I/O-Block angeschlossen. Mit einer Reaktionszeit von 2 Millisekunden ist die dezentrale Lösung in Großanlagen viel schneller als zentrale Steuerungen. So kann gegebenenfalls auch die Fördergeschwindigkeit erhöht werden, was die Leistungsfähigkeit der Gesamtanlage steigert. Auch Signalampeln sind so einfach und schnell vor Ort ansteuerbar. Die Logiksteuerungsfunktion ist in allen Block-I/O-Modulen (IP20 oder IP67) von Turck kostenlos integriert. 

Intuitive Programmieroberfläche ARGEE

Die Module werden über die Programmieroberfläche ARGEE auf dem integrierten Webbrowser direkt programmiert. Eine Flussdiagramm-Ansicht ermöglicht eine Programmierung, ohne Programmcode zu schreiben. Etablierte und getestete Programme können einfach auf andere baugleiche Module übertragen werden. 

Schnelle Inbetriebnahme durch Modultests ohne Steuerung

Dank der dezentralen Steuerung können Fördertechnikmodule bereits im Werk vollständig getestet werden. Das beschleunigt die Inbetriebnahme beim Endkunden und schließt zeitraubende Fehlerbehebung bei Installation und Inbetriebnahme aus.

I/O-Hubs reduzieren Verdrahtungskosten

Auf allen Block-I/O-Modulen stehen dem Anwender die Logiksteuerungsfunktionen kostenlos zur Verfügung. Das schließt auch die I/O-Link-Master in den Bauformen TBEN-S- und TBEN-L ein. So kann die Verdrahtung der einfachen Schaltsignale über I/O-Link-Verteiler gestaltet werden. Über diese I/O-Hubs werdenIO-Link-Devices am Master angeschlossen und binden bis zu 16 Schaltsignale über einen IO-Link-Port an. Das ermöglicht eine sehr kostengünstige Verdrahtung. Die dezentralen Komponenten verarbeiten in dieser Applikation die Vielzahl der Daten zu relevanten Informationen, die an die Steuerung kommuniziert werden – was die Kommunikation zur Steuerung entlastet. Unterm Strich lassen sich auch Kosten sparen, da eine weniger leistungsstarke SPS gewählt werden kann. Auch der Verzicht auf Schutzgehäuse am Modul spart Installationskosten, da die IP67-Blocks direkt an den Rollenbahnen montiert werden.

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