Induktive Koppler sichern präzise Materialzufuhr

Turcks induktive NIC-Koppler-Sets übertragen kontaktlos Daten und Energie zwischen mobilen Werkstückträgern und statischer Arbeitsstation

Für den Transport von Werkstücken zwischen den einzelnen Fertigungsschritten werden in der Automobilindustrie Werkstückträger eingesetzt. Be- und Entladung der Träger erfolgt dabei robotergestützt. Um eine schnelle und reibungslose Zuführung der Werkstücke an nachfolgende Verarbeitungsprozesse sicherzustellen, sind eine Identifizierung der individuellen Werkstückträger sowie die zuverlässige Erfassung ihrer Ladungsplätze unerlässlich. Die Maschinensteuerung muss wissen, welches Teil im nächsten Schritt bearbeitet wird. Mobile Werkstückträger in ständiger Bewegung stellen den Anwender dabei vor zusätzliche Herausforderungen.

Ihre Vorteile

  • Verschleißfreie Spannungsversorgung der Sensorik auf Werkstückträgern
  • Zeitoptimierte Materialzuführung durch schnellen Verbindungsaufbau 
  • Identifikation über IO-Link

  • Roboter bestücken die Träger

  • Induktive Sensoren erfassen die Werkstücke

  • Die verschleißfreien IO-Link-Koppler an Station und Werkstückträger übertragen die Daten berührungslos

Herausforderungen Verschleißanfälligkeit und Wartungsaufwand

Sensoren auf den Werkstückträgern erfassen, ob und welche Ladungsplätze belegt sind, sodass der Roboter gezielt mit den Werkstücken arbeiten kann. Mit der zunehmenden Anzahl von Sensoren im System steigt jedoch auch die Anzahl der erforderlichen elektrischen Verbindungen und damit das Risiko unerwarteter Ausfallzeiten aufgrund defekter Steckverbinder oder Materialermüdung. Zudem erfordern verschleißanfällige Steckverbindungen aufgrund häufiger Steckzyklen kurze Wartungsintervalle und damit mehr Aufwand und höhere Kosten. Wegen hoher Produktivitäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen kommen konventionelle Verkabelungslösungen daher nicht in Frage. 

Verschleißfreie Datenübertragung von mobilen zu statischen Anlagenteilen

Turcks induktive Koppler-Sets der NIC-Serie liefern für diese Anwendung nicht nur eine verschleißfreie Alternative zur klassischen Verbindungstechnik, sondern gleichzeitig eine smarte Lösung für das Prozessdaten-Handling. Die an der Bearbeitungsstation und an den Werkstückträgern montierten IO-Link-Koppler erlauben die bidirektionale, berührungslose Übertragung von Leistung und Daten der Sensorik über einen Luftspalt von bis zu 7 mm. Sie sind völlig verschleiß- und damit wartungsfrei. Da bei der induktiven Kopplung kein mechanischer Kontakt erforderlich ist, wird zudem das Risiko von Anwenderfehlern reduziert. Unerwartete Ausfallzeiten aufgrund defekter Steckverbinder bzw. verbogener oder beschädigter Pins werden so zuverlässig ausgeschlossen und die Anlagenverfügbarkeit erhöht. 

Identifikation über IO-Link

Im IO-Link-Standard ist für jedes IO-Link-Device ein Freitextfeld hinterlegt, der sogenannte „Application Specific Tag“. Darüber sind die Werkstückträger identifizierbar. So kann die Steuerung die einzelnen Werkstückträger an den jeweiligen Stationen erkennen und eine korrekte Materialzufuhr sicherstellen. 

Plug-and-Play 

Die induktiven Koppler-Sets der NIC-Serie senken den Installationsaufwand auf ein Minimum, eine Parametrierung ist nicht notwendig. Der großzügige Übertragungsabstand, auch bei seitlichem Versatz, erlaubt einen schnellen Verbindungsaufbau und minimiert Anwenderfehler, die beim Einsatz von Steckverbindern auftreten können.

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