Roboterschweißzellen mit Ethernet vernetzt

IP67-Switches reduzieren Verdrahtung und Taktzeiten in Wechselwerkzeugapplikationen

Typische Herausforderungen bei der Vernetzung von Roboterzellen im Karosseriebau bestehen darin, kurze Taktzeiten trotz Werkzeugwechseln zu erreichen oder Daten von Kameras so schnell zu übertragen, dass Roboter im laufenden Prozess ausgerichtet und korrigiert werden können. Zudem müssen der Datenverkehr sicher und die gesamte Applikation maximal verfügbar sein. 

Cut-through forwarding und GBit-Backbone für schnellen Datendurchsatz

Der managebare Ethernet-Switch TBEN-L-SE-M2 überträgt seine Daten-Frames per Cut-through forwarding. So minimiert er Latenzzeiten, weil direkt die Datenübertragung beginnt, sobald bekannt ist, wohin der Frame übertragen werden soll. So können IP-Kameras auch zur Roboterführung im Prozess eingesetzt werden – statt erst im Nachhinein die Produktqualität zu prüfen. Zudem etabliert der Switch mit zwei GBit-Ports ein Highspeed-Backbone als schnelle Datenleitung zur Steuerung.

Ihre Vorteile

  • Schnellste Wechselwerkzeug-Bereitstellung in unter 150 ms durch Quick-Link-up
  • Maximale Sicherheit durch Firewall, NAT Routing und VLAN
  • Schneller Datendurchsatz dank Gbit-Highspeed-Backbone und Cut-through forwarding
  • Hohe Verfügbarkeit durch Netzlast-Monitoring und Broadcast-Barriere
  • Minimaler Verdrahtungsaufwand, da Schutzart IP67 Montage im Feld erlaubt

  • Der Highspeed-Backbone sichert den Datentransfer zwischen Switches und Steuerung

  • Port-basierte IP-Adressvergabe zur Einrichtung in Ethernet/IP- und Standard-Ethernet-Netzwerken

  • Die Montage der Switches direkt im Feld minimiert den Verdrahtungsaufwand

  • Dank Multicast können mehrere Teilnehmer auf den Stream einer IP-Kamera zugreifen

Werkzeugwechsel beschleunigt der Switch durch schnellste Link-up-Zeiten. Ethernet/IP-Teilnehmer mit Quick-Connect und Profinet-Geräte mit Fast-Start-up sind in weniger als 150 Millisekunden online. Schnelle Werkzeugwechsel erlauben es, Roboter auch bei hoher Produktvarianz effizient einzusetzen.

Hohe Verfügbarkeit dank Netzlast-Monitoring und „Broadcast Storm Protection“

Wenn die Switches am Limit ihrer Leistungsfähigkeit laufen, fällt dies in der Regel nicht oder zu spät auf. Dennoch ist dieser Zustand kritisch für die Verfügbarkeit der Anlage, da es leicht zur Überlastung der Speicher und damit zum Ausfall von Netzwerkteilnehmern kommen kann. Das integrierte Netzlast-Monitoring erlaubt es, Port-basiert im Blick zu behalten, wie viel Bandbreite noch als Reserve verfügbar ist. Damit unkontrollierte Broadcast-Anfragen nicht vorübergehend die ganze Bandbreite des Netzwerks beanspruchen, verfügt der Switch über eine integrierte “Broadcast Storm Protection”.

VLAN, Firewall und NAT Routing garantieren maximale Netzwerksicherheit

Über virtuelle Netzwerke (VLAN) können Produktions- und Managementnetze getrennt werden. Das ermöglicht eine bessere Kontrolle von Zugriffsrechten. Neben der integrierten Firewall sorgt auch die NAT-Routing-Funktion des Switches für erhöhte Sicherheit. NAT Routing vermeidet konfligierende IP-Adressen. Die Teilnehmer werden dann über eine Alias-IP adressiert, was auch Manipulation und unbefugten Zugriff auf Geräte verhindert.

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