Platzsparende Ethernet-Signalanbindung im MSR-Raum

excom-Ethernet ermöglicht datengestütze Prozessoptimierung zum Nachrüsten

Wenn in Prozessanlagen Komponenten der Leit- oder I/O-Ebene abgekündigt werden, ist es oft erforderlich ein grundlegendes Retrofit der Instrumentierung im MSR-Raum durchzuführen. Andere Gründe für Retrofits können fehlende Funktionen oder altersbedingte Ausfallerscheinungen betagter Instrumentierung sein. Doch der Platz im MSR-Raum ist knapp, da über die Jahre stetig Komponenten hinzugekommen sind. Neue Systeme sollten daher weniger Platz beanspruchen als die bisherigen – und das bei gestiegenem Funktionsumfang. Wenn die I/O-Ebene und/oder die Ex-Trennung einer Anlage erneuert werden soll, empfiehlt sich der Einsatz eines I/O-Systems mit integrierter Ex-Trennung wie excom. Gegenüber den klassischen Lösungen mit separater Ex-Trennung und I/O-Ebene sparen Systeme wie excom viel Platz ein. Zudem ist excom den vergleichbaren Systemen in Sachen Packungsdichte nochmals überlegen. In einem Standard-Schaltschrank, der mit fünf excom-Systemen vollbestückt ist, können bis zu 960 Signale verarbeitet werden. 

Ihre Vorteile

  • Schnelle Inbetriebnahme durch vorverdrahtete Schaltschränke und externen FAT
  • Enorme Platzersparnis im Vergleich zu klassischen Lösungen mit separater Ex-Trennung
  • Digitale Prozessoptimierung durch parallelen Datenzugriff über Ethernet möglich
  • Flexibler Einsatz von Fachkräften durch einheitliche Bedienlogik in einem System für alle Zonen

  • In MSR-Räumen von Bestandsanlagen ist meist wenig Platz

  • Unerreicht: fünf excom Racks in einem Standard-Schaltschrank binden bis zu 960 Signale an

  • Der Einbau der vorkonfektionierten Schaltschränke geht mit excom besonders schnell

IIoT Ready mit excom-Ethernet

Wenn Anlagen heute auf den Stand der Technik gebracht werden, sollte ein Ethernet-basiertes I/O-System eingesetzt werden. Excoms Ethernet-Gateway bietet die Möglichkeit parallel auf die Daten der Feldebene zuzugreifen und diese für Monitoring, Diagnose oder Optimierungszwecke in externen Systemen zu analysieren. Das System stellt auch sicher, dass der Zugriff auf diese Daten nur lesend erfolgt. Das Leitsystem und die Prozesse selbst bleiben so vor unbefugtem Zugriff geschützt. Da alternative Ethernet-Lösungen aktuell noch nicht einsatzfähig sind, kann man so Anlagen heute schon für die Entwicklung der künstlichen Intelligenz und damit verbundene Effizienzsteigerungen öffnen. 

Schneller Einbau durch externen FAT 

Bei Retrofit-Projekten ist es entscheidend, dass die Installation in der Anlage so schnell wie möglich durchgeführt werden kann. Der Vorteil von excom ist hier, dass der notwendige Factory Acceptance Test (FAT) schon bei Turck durchgeführt werden kann. Auch speziellen Rangierverteiler oder Systemsteckern werden gegebenenfalls durch Turck vorverdrahtet, so dass bei der Inbetriebnahme im MSR-Raum, die zur Verfügung stehende Zeit in den Site Acceptance Test fließen kann.

Ein System, eine Logik

Als Komplettsystem umfasst excom Komponenten zur Montage in Zone 1, 2 oder im sicheren Bereich. Doch alle Elemente bilden ein System, das ein und dieselbe Konfigurations- und Bedienlogik sowie die selbe GSDML- oder EDS-Datei und einen DTM teilt. Somit haben die Mitarbeiter eine Logik und eine Oberfläche zur Bedienung des Systems zu erlernen. Das erlaubt den flexiblen Einsatz von Fachpersonal in vielen Anlagenbereichen.

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